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    <title>Ameisen (und ihre Nahrungsbeschaffung)</title>
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    <description>und ihre Nahrungsbeschaffung</description>
    <dc:publisher>_fabi_</dc:publisher>
    <dc:creator>_fabi_</dc:creator>
    <dc:date>2008-11-16T12:37:31Z</dc:date>
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    <title>Ameisen</title>
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  <item rdf:about="http://ameisen.twoday.net/stories/5325073/">
    <title>Beantwortung der Leitfragen</title>
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    <description>&lt;b&gt;Bemerkung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist noch mal die Kurzform meiner Auswertungen und bringt die wesentlichen Aspekte noch mal auf den Punkt. Will man die Ganzen Auswertungen, so kann man die unter &quot;Auswertungen&quot; herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1. Leitfrage&lt;/b&gt;

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Wie verändert und entwickelt sich die Anzahl, die Aktivität sowie der Nahrungsbedarf der Schwarzen Wegameise (&lt;i&gt;Lasius Niger&lt;/i&gt;) über mehrere Monate? Wie verhält sich der tägliche Nahrungsbedarf im Verhältnis zur Anzahl?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Über die Monate April bis September verändert sich bei der Schwarzen Wegameise (Lasius Niger) einiges: Die Anzahl der Ameisen ist leider bei beiden Populationen allmählich zurückgegangen. Dieser Rückgang ist vor allem dadurch zu erklären, dass keine Königin vorhanden war, also die Ameisen sich nicht wie erwartet vermehrten. &lt;br /&gt;
Die Aktivität der Ameisen habe ich durch die Intervalle zwischen den Fütterungen gemessen. Dabei gab es jeweils grosse Schwankungen. Die Tendenz ist jedoch auch Abnehmend. Ein Grund dafür ist wie schon erwähnt das Nichtvorhandensein einer Königin. Ein weiterer Grund kann aber auch die Vorbereitung auf die Winterruhe sein, welche wegen Veränderungen der Temperatur und des Nahrungsangebots eintritt.&lt;br /&gt;
Der Nahrungsbedarf pro Tag der Ameisen schwankt wie schon die Aktivität der Ameisen sehr stark. Hier besteht sicher ein starker Zusammenhang zwischen dem Nahrungsbedarf und der Aktivität. Die starken Veränderungen in beiden Kurven sind durch unterschiedliche Bedingungen zu erklären. Das heisst durch Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wetter und weitere Bedingungen. Bei der Nahrungsbedarfskurve pro Tag fallen drei Punkte etwas auf, was auch durch diese Bedingungen zu erklären ist.&lt;br /&gt;
Im Grossen und Ganzen kann man sagen, dass durch das Fehlen einer Königin die Ameisenpopulation, die Aktivität und auch der Nahrungsbedarf pro Tag zurückgingen. Der Rückgang der Aktivität wurde jedoch durch die Vorbereitung der Winterruhe noch unterstützt. Zusätzlich gab es bei der Aktivität und beim Nahrungsbedarf pro Tag starke Schwankungen, welche durch ungünstige äussere Bedingungen wie Temperatur oder Luftfeuchtigkeit verursacht wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2. Leitfrage&lt;/b&gt;

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Wie verändert sich die Aktivität einer in einem Formicarium artgerecht gehaltenen Schwarzen Wegameisenart (&lt;i&gt;Lasius Niger&lt;/i&gt;) bei der Nahrungsbeschaffung während des Tages?&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

Diese Messung ist leider nicht so aussagekräftig, da die Messungen nur einmal durchgeführt wurden. Jedoch kann man sagen, dass die Ameisen jeweils zwischen 14 und 15 Uhr eine erste aktive Phase hatten. Das heisst, es waren dort weitaus am Meisten Ameisen in der Arena, also auf der Futtersuche. Anschliessend hatten die Ameisen eine art Ruhephase, welche so um 17 Uhr statt fand. Gegen Abend gab es dann wieder eine zweite aktive Phase, in welche die Ameisen mit der Zeit aktiver wurden.</description>
    <dc:creator>_fabi_</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ameisen.twoday.net/topics/Auswertung&quot;&gt;Auswertung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 _fabi_</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-16T12:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ameisen.twoday.net/stories/5325063/">
    <title>Auswertung der Daten</title>
    <link>http://ameisen.twoday.net/stories/5325063/</link>
    <description>Die Auswertung der Daten habe ich mit der Hilfe von Diagrammen gemacht. Da es mir leider nicht möglich ist die Diagramme direkt einzufügen habe ich entschieden die Ganze Auswertung als Datei anzuhängen. So kann man sie sich bei bedarf herunterladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a title=&quot;&quot; href=&quot;http://ameisen.twoday.net/files/Auswertung-und-Daten/&quot;&gt;Auswertung-und-Daten&lt;/a&gt; (doc, 42 KB)</description>
    <dc:creator>_fabi_</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ameisen.twoday.net/topics/Auswertung&quot;&gt;Auswertung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 _fabi_</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-15T14:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ameisen.twoday.net/stories/5309917/">
    <title>Theorie</title>
    <link>http://ameisen.twoday.net/stories/5309917/</link>
    <description>&lt;b&gt;Einleitung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ameisen gehören zur Klasse der Insekten (lat. Insecare = einschneiden), von denen es bis heute über 1 Million bekannte Arten gibt. Im Vergleich mit den uns bekannten Vogel- (ca. 8500 Arten) und Säugetierarten (ca. 5500 Arten) ist das schon eine beachtliche Vielfalt. Die grösste Ameisenvielfalt kommt in den Tropen vor. In Mitteleuropa hingegen (also auch in der Schweiz) gibt es nur an die 100 verschiedenen Arten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei häufigsten Ameisenarten in der Schweiz sind Formica lugubris, die Gebirgswaldameise, welche mit Abstand die häufigste Waldameisenart in der Schweiz darstellt und &lt;i&gt;Formica rufa&lt;/i&gt;, welche auch als Klassische Rote Waldameise bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Welche Ameisenart ist geeignet?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Ameisenhaltung gibt es Haltungsklassen, in welche man die verschiedenen Arten einteilen kann. Das heisst, dass z.B. die Haltungsklasse 1 Ameisenarten umfasst, welche leicht zu pflegen sind und auf Grund ihrer robusten Verfassung schon mal ein paar Anfängerfehler verzeihen können. Da ich noch keine Erfahrung bei der Haltung von Ameisen hatte, habe bewusst die Ameisenart Lasius Niger gewählt, da ich eine Art der Haltungsklasse 1 halten wollte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Verschiedene Gestaltausprägungen innerhalb der gleichen Art&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Ameisenstaat gibt es unterschiedliche Arten von weiblichen Tieren, die Königin und die Arbeiterinnen. Die Königin wird dabei als Gynomorphe und die Arbeiterinnen als Ergatomorphe bezeichnet. Um die eine Königin zu finden bzw. erkennen zu können ist es wichtig, dass man einige Unterscheidungsmerkmale kennt:

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Die Körpergrösse kann je nach Art gewaltig sein. Die Königin ist stets grösser als die einfache Arbeiterin. &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;ie jungen noch nicht befruchteten Königinnen haben im Gegensatz zu den Arbeiterinnen Flügel. Nach der Begattung werden diese jedoch abgeworfen.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Die Königin hat voll funktionsfähige Eierstöcke, was auch äusserlich durch die Grösse gut ersichtlich ist. Die Arbeiterinnen haben im Vergleich einen wesentlich kleineren Hinterleib, da ihre Eierstöcke nur schwach ausgebildet sind und sich aus wenigeren Eischläuchen zusammensetzen. Diese degenerieren sich nach einer gewissen Zeit. Arbeiterinnen mit zurückgebildeten Eierstöcken können keine Eier legen. &lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Das Gehirn einer Arbeiterin ist bei jenen Bereichen, die fürs Sozialleben bedeutsam sind deutlich stärker ausgeprägt, als das der Königin. Da sie nur reproduktive Funktionen hat.
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Die obigen Unterschiede verdeutlichen, dass die Königin und die Arbeiterin zwei gut voneinander differenzierbare Gestaltsausprägungen (innerhalb des gleichen Geschlechts) haben. Diese verschiedenen Erscheinungsformen innerhalb der gleichen Art werden auch Polymorphismus genannt. Bei solchen polymorphen Arten unterteilt man die verschiedenen Erscheinungsformen der Ameisen in Kasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft kommt es beim Polymorphismus vor, dass es noch zusätzliche Ausprägungen innerhalb der Arbeiterkasten gibt (sogenannte Unterkasten). So weisen bei einigen Arten die Arbeiterinnen verschiedene Kopfformen oder Körperlängen auf. Die Arbeiterinnen mit besonders grossen Köpfen haben besonders kräftige Oberkiefer, was sie zu sehr leistungsfähigen Kämpferinnen macht. Sie werden, obwohl sie weiblich sind, als Soldaten bezeichnet. Bei einigen Arten ist dieser Polymorphismus so stark ausgeprägt, dass man gut zwischen Minor- (kleinen), Media- (mittleren) und Majorarbeiterinnen (grossen) unterscheiden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Spezialfall beim Polymorphismus ist das Auftreten von sogenannten Intermorphen. Es handelt sich dabei um gelegentlich auftretende Zwischenformen zwischen Arbeiterin und Königin, was allerdings eher selten vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das soziale Leben des Ameisenstaates&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie wohl allgemein bekannt ist, sind Ameisen eusoziale (staatenbildende) Insekten, das heisst, sie leben nicht wie andere Insekten allein, also als Einsiedler, sondern in einem Staat. Jede Ameise ist also auf ihren Staat angewiesen und kann ohne ihre Artgenossen nicht überleben. Dabei tun die Ameisen nicht nur etwas miteinander sondern auch füreinander. Damit die Gemeinschaft funktionieren kann, kennen die Ameisen eine Art Arbeitsteilung, das heisst, dass z.B. Nahrungseintrag, Brutpflege, Nestbau und Verteidigung usw. von jeweils verschiedenen Arbeiterinnen erledigt wird. Damit der Ameisenstaat überleben kann, müssen sich verschiedene Generationen zusätzlich überlappen, was den Ameisen festen Zusammenhalt gibt und wichtig für den Fortbestand einer Kolonie ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Betreuung und Pflege der Arbeiterinnen&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei allen Ameisen ist der Sauberkeitssinn sehr stark ausgeprägt. Die Fühler können mit den Putzapparaten, welche sich an den Vorderbeinen befinden, gereinigt werden. Um die anderen Körperteile zu reinigen, benutzen die Ameisen ihre Mundwerkzeuge (vor allem die Maxillen). Da das Mundfeld und die Mandibeln nach der Reinigung mit einem glänzenden Feuchtigkeitsbelag bedeckt sind, wird angenommen, dass das Belecken mit einer Einspeichelung verbunden ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ameise ist zwar beweglich, jedoch ist es ihr nicht möglich, alle Körperstellen zu erreichen. Beim Caput, beim Thorax, beim vorderen Teil des Abdomens und bei den oberen Beingliedern ist sie total auf ihre Artgenossen angewiesen. Dadurch belecken die Arbeiterinnen auch ihre Artgenossen. Festhaftende Fremdkörper versuchen sie mit den Mandibeln zu entfernen (also auch Farbpunkte bei Markierungsversuchen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine wichtige Rolle des Staatenlebens stellt das gegenseitige Füttern dar. Dabei geht es darum, dass alle Tiere mit Nahrung versorgt sind. Der Futteraustausch wird durch Fühlerschläge und Bewegungen der Vorderbeine auf den Kopf des Partners in Gang gebracht. Die hungernde Ameise berührt ausserdem mit den Kieferntastern die Maxillen der anderen. Durch diese Berührung wird ein Reiz ausgelöst, bei welchem die Futter anbietende Ameise eine Flüssigkeit auf den Maxillen ausbreitet. Bei dieser Flüssigkeit handelt es sich um Nährstoffe, die entweder aus dem Nahrungsspeicher oder aus dem Kropf hervorgewürgt werden (unter Umständen kann es sich auch um Drüsenprodukte handeln). Während die eine Ameise lebhaft den Tropfen in den Kropf saugt, hält die andere ganz still. Dabei wippen die Fühler und die Vorderbeine ganz langsam auf und ab. Bereits wenige Augenblicke später ist es der gefütterten Ameise möglich, den erhaltenen Nahrungstropfen wieder weiterzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kommt es vor, dass Ameisen ihre Nestgenossen transportieren. Bei diesem Vorgang packt die eine Ameise die andere und zerrt sie von der Stelle. Zuerst zeigt die weg gezerrte Ameise Widerstand, jedoch krümmt sie sich plötzlich ein und berührt mit dem Caput die Spitze des Abdomens. Die Extremitäten werden dabei an den Körper gepresst. Dadurch können sich die Ameisen gegenseitig transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gleichen Pflegeleistungen zwischen Ameisenarbeiterinnen kommen auch den Königinnen zu. So werden sie geputzt, gefüttert und bei Umzügen von einem ins andere Nest getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Nahrungsbeschaffung&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein kann gesagt werden, dass sich die Ameisen von Insekten, Beeren, Samen, Honigtau und noch von vielen anderen Sachen ernähren. Die Ameisen, welche bei der Nahrungsbeschaffung beteiligt sind, erbeuten und sammeln eine so grosse Menge an Nahrung, dass ihr eigener Bedarf weit übertroffen wird. Sie sammeln nämlich für das ganze Volk. Die Arbeiterinnen bringen während des ganzen Tages gigantische Mengen Nahrung ins Nest. Hingegen in der Nacht (wenn es nicht gerade Vollmond ist) ziehen nur sehr wenige Tiere ein und aus. Bei der Nahrungsbeschaffung benutzen die Ameisen meistens ganz bestimmte Wege, welche von Nadeln, Zweigstücken und anderen Hindernissen befreit sind. Diese Strassen unterscheiden sich also auch von ihrer Erscheinung her von der Umgebung. Ameisenstrassen führen meist direkt zu einer Nahrungsquelle heran, so z.B. zu einem von Läusen befallenen Strauch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz dazu durchqueren die Insekten jagenden Ameisen den Waldboden viel breitflächiger und benutzen die Strassen überhaupt nicht oder nur für kurze Strecken. Da sich die Jagdgründe für Insekten ständig verlagern, verändern sich auch die Wege der Ameisen recht oft. Die Strassen zu den lausbesetzten Pflanzen bleiben hingegen über längere Zeit unverändert. Mit der Blattlauszucht der Ameisen werde ich mich nicht intensiver beschäftigen, da es ein nicht wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit ist. Es ist praktisch unmöglich, Blattläuse zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insekten oder andere Tiere suchenden Ameisen können die Beutetiere mit ihren Augen oder ihren Fühlern erkennen. Die Fühler können jedoch nur tastend riechen, also nur bei einer Berührung ein Beutetier erkennen. Beim Sehen hingegen wirken nur Bewegungen angriffsauslösend. Das heisst, dass Tiere, welche sich nicht bewegen und nur wenige Millimeter von der Jagdameise entfernt stehen, nicht beachtet werden. Wenn jetzt also eine Jagdameise ein Beutetier findet, dann berührt sie es mit ihren Fühlern und verbeisst sich anschliessend in ihr Opfer. Durch den Biss bewegt sich die Beute heftig, dadurch wird die Angriffsintensität des Jägers gefördert. Zusätzlich werden andere sich in der Umgebung aufhaltende Ameisen auf die Beute aufmerksam. Dadurch treffen am Kampfplatz bald mehrere Ameisen ein, die sich auf die Beute stürzen und sie schliesslich erlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wird dann die Beute abtransportiert, was je nach ihrer Grösse eine oder mehrere Ameisen tun. Beim Verzehren handelt es nicht um ein eigentliches Fressen, sondern eher um eine sogenannte extraintestinale Verdauung. Das bedeutet, dass die Ameise Speichel mit Verdauungsenzymen in die Beute spritzt, welcher das Fleisch zersetzt. Die Ameise leckt nachher die Lösung wieder auf und speichert es in ihrem Kropf, um später ihre Artgenossinnen zu Füttern. Die Insektenteile, die in Stücken zum Nest getragen werden, werden von den Nestinsassen verdaut und schliesslich auch verwertet. Es bleiben nur noch die unverdaulichen Chitinhüllen übrig. Bei einem übermässig grossen Nahrungsangebot ist es so, dass die Ameisen mehr Beutetiere in das Nest transportieren, als verwertet werden können. Nahrung, welche unbrauchbar geworden ist, wird dann wieder aus dem Nest hinaus transportiert und auf einem Abfallplatz abgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Nahrungsspektrum bei Ameisen ist je nach Art verschieden. In folgender Tabelle wird jedoch trotzdem einmal von den zwei Myrmekologen Wellenstein und Okland versucht das Nahrungsspektrum von Waldameisen auszudrücken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DieTabelle zeigt das Nahrungsspektrum bei Waldameisen (aus: Gösswald,1989)Dabei ist ist die erste Spalte nach den Erkenntnissen von Wellenstein und die zweite von Okland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
43%	62% Trophobiose (Pflanzenlaushonig)    &lt;br /&gt;
41%	33% Insekten &lt;br /&gt;
9%  4.5% Ausfliessende Pflanzensäfte &lt;br /&gt;
5%  0.2% Samen &lt;br /&gt;
2%  0.3% Pilze und andere seltene Nahrung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Forscher kommen dabei aber auf unterschiedliche Ergebnisse, was zeigt, wie unterschiedlich das Nahrungsspektrum der verschiedenen Waldameisenarten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Die Winterruhe&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von Oktober bis März verfallen die einheimischen europäischen Ameisenarten, so auch Lasius Niger in eine art Ruhezustand. Da diese Ruhephase aufgrund des Winters in Gang gesetzt wird, also durch tiefere Temperaturen und weniger Nahrung, nennt man sie auch Winterruhe. Bei den Ameisen werden durch die niedrigen Temperaturen die Stoffwechsel verlangsamt und dadurch der Energiebedarf gesenkt. Die Winterruhe ist jedoch nicht das gleiche wie der Winterschlaf, da beim Winterschlaf die Energiegewinnung nur durch Fettabbau erfolgt. Für die Königin ist es durchaus wichtig, dass die Winterruhe eingehalten wird, da sie sich in dieser Phase erholen kann. Lasius Niger unterliegt hauptsächlich einem exogenen Jahresrhythmus, was bedeutet, dass länger andauernde niedrige Temperaturen die Winterruhe auslösen. Anschliessend nimmt die Aktivität der Kolonie ab und die Ei Produktion wird eingestellt. Die Ameisen beginnen ihre Winterruhe.</description>
    <dc:creator>_fabi_</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ameisen.twoday.net/topics/Theorie&quot;&gt;Theorie&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 _fabi_</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-09T14:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ameisen.twoday.net/stories/5325015/">
    <title>Daten</title>
    <link>http://ameisen.twoday.net/stories/5325015/</link>
    <description>Nach der Feldarbeit habe ich anschliessend meine Daten, welche ich zuvor im Journal festgehalten habe in eine Tabelle umgeschrieben. Ich denke es ist nicht nötig meine Daten zu veröffentlichen, da diese ja dann in den Auswertungen noch besser zum Vorschein kommen.</description>
    <dc:creator>_fabi_</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ameisen.twoday.net/topics/Auswertung&quot;&gt;Auswertung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 _fabi_</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-09T12:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ameisen.twoday.net/stories/5263704/">
    <title>Abschluss von Phase 2</title>
    <link>http://ameisen.twoday.net/stories/5263704/</link>
    <description>Am 19. September 2008 endete die Feldarbeit. Das heisst, ich habe meine Forschungsergebnisse meinem Coach abgegeben. Nun werde ich meine Resultate noch auswerten und einen kleinen Bericht darüber schreiben. Bis bald.</description>
    <dc:creator>_fabi_</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ameisen.twoday.net/topics/Feldarbeit+2&quot;&gt;Feldarbeit 2&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 _fabi_</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-21T10:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ameisen.twoday.net/stories/5079257/">
    <title>Vieles hat sich verändert</title>
    <link>http://ameisen.twoday.net/stories/5079257/</link>
    <description>Es ist doch schon einige Zeit her, dass ich mich das letzte mal gemeldet habe. Jedoch habe ich in dieser Zeit ein kleines Tagebuch geführt und immer das wichtigste zusammengefasst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;14.06.2008&lt;/b&gt;	&lt;br /&gt;
Heute habe ich eine weitere Ameisenkolonie ausgegraben und sie anschliessend sofort an das andere Formicarium (mit Arena und Futter) angeschlossen. Im Grossen und Ganzen bin ich genau gleich vorgegangen wie schon beim ersten Versuch. Diese Kolonie unterscheidet sich jedoch von der Anzahl her, da diese einige Ameisen mehr enthält, als die erste Kolonie, was mir auch etwas Sorgen macht, da ich mich frage, wie ich dieser Kolonie Herr werden kann, da man ja z.B. bei der Wasserzugabe das Formicarium öffnen muss und Wasser in die Drainage leiten muss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;16.06.2008&lt;/b&gt;	&lt;br /&gt;
Ich bin etwas überrascht, von der Anzahl der Ameisen, da es schon jetzt, bevor dem schlüpfen der Brut sehr viele sind. Die 2. Kolonie ist gut umgezogen. Die grosse Anzahl Eier wird sehr gut beim nächsten Bild ersichtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Ameisen-041&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ameisen/images/Ameisen-041.jpg&quot; /&gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;17.06.2008&lt;/b&gt;	&lt;br /&gt;
Da ich mich von der Brut in K2 etwas überfordert gefühlt habe, wollte ich den Ameisen Eier stehlen. Da die Ameisen diese vermehrt auch im Verbindungsschlauch gelagert hatten, habe ich beschlossen einen dieser Schläuche zu leeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;21.06.2008&lt;/b&gt;	&lt;br /&gt;
K1: Die Ameisen sind immer weniger aktiv: Zum einen sind nicht mehr so viele Ameisen zu sehen und zum anderen haben sie erst die hälfte des Futters gefressen.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
22.06.2008&lt;/b&gt;	&lt;br /&gt;
Heute wollte ich mal wie im Konzept beschrieben, die Aktivität bei der Futtersuche zu bestimmten Tageszeiten messen. Die einzige Auffälligkeit ist dabei, dass beide Kolonien um 17 Uhr praktisch gar nicht auf der Futtersuche waren. Jedoch hatte dort K2 momentan kein Futter mehr.	&lt;br /&gt;
K1: Anzahl ca. 100 Ameisen.	&lt;br /&gt;
K2: Anzahl ca. 300 Ameisen.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
24.06.2008&lt;/b&gt;K2: &lt;br /&gt;
Da ich vorgestern den Ameisen dreimal neues Futter aufgefüllt habe, haben sie jetzt nicht mehr so viel Hunger: sie haben den Honig erst zur Hälfte gefressen. . &lt;br /&gt;
K1: Die Aktivität nimmt weiter ab. Es sind noch 2/3 des Futteranfangsbestandes vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
01.07.2008	&lt;br /&gt;
K2: Heute am Abend habe ich mehrere Ameisen mit Flügeln gesehen, darunter waren sowohl Männchen, als auch Weibchen. Vielleicht kann ich somit eine Kolonie vom klein aufziehen. &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
04.07.2008&lt;/b&gt;	&lt;br /&gt;
K1: Die Kolonie ist praktisch Tod, man sieht kaum mehr Ameisen.&lt;br /&gt;
K2: Habe das Futter neu nachgefüllt. Zusätzlich habe ich entdeckt, dass es viele frisch geschlüpfte Ameisen hat. Daher sind sie etwas durchsichtig. Es hat viel weniger Eier als am Anfang. Zudem hat sich heraus gestellt, dass es nicht möglich ist die Geschlechtstiere untereinander zu paaren, da sie von unterschiedlichen Kolonien kommen müssen (zumindest bei &lt;i&gt;Lasius Niger&lt;/i&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja das ist der momentane Stand meiner Arbeit, was ich jedoch noch erwähnen kann, ist, dass die erste Kolonie plötzlich wieder aktiver geworden ist. Es bleibt also spannend...;)</description>
    <dc:creator>_fabi_</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ameisen.twoday.net/topics/Feldarbeit+2&quot;&gt;Feldarbeit 2&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 _fabi_</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-23T12:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ameisen.twoday.net/stories/4964435/">
    <title>Phase 2</title>
    <link>http://ameisen.twoday.net/stories/4964435/</link>
    <description>Also, in der Zwischenzeit ist einiges passiert: &lt;br /&gt;


&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Ich habe mit meinen Messungen begonnen, daher sind wir jetzt auch bei Phase zwei. Was bedeutet, dass ich beim Futternapf eine Markierung angebracht habe. Ich notiere mir dann immer, wie viel Honig an von einem auf den anderen Tag veschwindet und fülle erst wieder auf, wenn nichts mehr übrig geblieben ist. &lt;br /&gt;
Momentan muss ich alle vier Tage die Ameisen füttern. Das folgende Bild zeigt schon mal eine Handvoll Ameisen bei der Nahrungssuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Ameisen-092&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ameisen/images/Ameisen-092.jpg&quot; /&gt;
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;


&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Ich habe viele Ameiseneier oder Ameisenlarven gesehen (Bild unten). Aus irgend einem komischen Grund lagern die Ameisen die Eier immer im Verbindungsschlauch, was mir einen super Einblick in die Brutpflege verschafft. Bei Gefahr werden sie aber sofort ins Formicarium gebracht.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Ameisen-022&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ameisen/images/Ameisen-022.jpg&quot; /&gt;

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Ich habe den Verbindungsschlauch Formicarium - Eimer entfernt, da die Eier jetzt im Formicarium gelagert werden und da die Erde im Eimer schon doch sehr trocken ist. Dadurch sind kaum noch Ameisen im Eimer. Das heisst, dass wenn es dann eine Königin im Eimer hatte, sie nicht mehr dort ist, sondern im Formicarium.  
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Jetzt werde ich noch versuchen eine weitere Kolonie anzusiedeln, entweder durch ausgraben, wie ich es schon gemacht habe, oder indem ich nach einer Jungkönigin suche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten mal...</description>
    <dc:creator>_fabi_</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ameisen.twoday.net/topics/Feldarbeit+2&quot;&gt;Feldarbeit 2&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 _fabi_</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-01T16:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ameisen.twoday.net/stories/4932593/">
    <title>Woche eins</title>
    <link>http://ameisen.twoday.net/stories/4932593/</link>
    <description>Seit ungefähr einer Woche halte ich eine Ameisenkolonie. Inzwischen nehme ich an, dass es sich um eine Schwarze Wegameisenart &lt;i&gt;Lasius Niger&lt;/i&gt; handelt. &lt;br /&gt;
Die Ameisen haben in dieser Woche bereits eine Vielzahl von Gängen angelegt (Abbildung unten) und ordentlich Akazienhonig gefressen. Am Mittwoch habe ich dann das nasse Tuch aus dem Eimer entfernt, damit die Ameisen schneller ins Formicarium umziehen. Dabei wurde ich dann ein bisschen von den zahlreichen Ameisen überrascht, konnte jedoch Ruhe bewahren. Noch am gleichen Tag habe ich dann auf der anderen Seite des Formicariums die Arena angeschlossen und das Futter dorthin platziert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Ameisen-0171&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ameisen/images/Ameisen-0171.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Momentan ist es so, dass die Ameisen fleissig die Arena besuchen und das Formicarium schon stark durchlöchert ist. Jedoch ist es immer noch so, dass die Kolonie mit Königin (wenn dann eine dort ist) noch im Eimer wohnt. Ich brauche wohl noch etwas Geduld.</description>
    <dc:creator>_fabi_</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ameisen.twoday.net/topics/Feldarbeit+1&quot;&gt;Feldarbeit 1&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 _fabi_</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-17T15:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ameisen.twoday.net/stories/4915682/">
    <title>Die Bestellung ist da!</title>
    <link>http://ameisen.twoday.net/stories/4915682/</link>
    <description>Letzten Samstag habe wie bereits erwähnt zwei Kolonien ausgegraben. Diese habe ich dann jeden Tag mit Honigwasser gefüttert und sonst das Nest etwas belüftet. &lt;br /&gt;
Da am Diensttag meine Bestellung (auf welche ich schon ziemlich lange gewartet habe) eintraf, habe ich gestern das Formicarium zurecht gemacht. Das heisst ich habe schon mal ein Formicarium mit Sand, Lehm und Erde gefüllt, wie das folgende Bild zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Ameisen-0072&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ameisen/images/Ameisen-0072.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Ameisen-0191&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ameisen/images/Ameisen-0191.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann habe ich noch die Arena eingerichtet, also den Ort an dem ich die Ameisen füttere. Die Arena wollte ich möglichst natürlch gestalten, was mir meiner Meinung nach auch gelungen ist. Das Bild zeigt die Arena von oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später habe ich dann den Eimer mit Hilfe eines Schlauches ans Formicarium angeschlossen. Bereits nach wenigen Stunden konnte ich die erste Ameise durch den Schlauch krabbeln sehen (siehe Bild unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Ameisen-0101&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ameisen/images/Ameisen-0101.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich dann heute morgen nachgeschaut habe, war ich sehr erstaun. Die Ameisen hatten innerhalb einer Nacht schon einen grossen Gang angelegt, an dem ziemlich viele Arbeiterinnen beteiligt waren. Jetzt muss ich nur noch warten, bis die ganze Kolonie umzieht.</description>
    <dc:creator>_fabi_</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ameisen.twoday.net/topics/Feldarbeit+1&quot;&gt;Feldarbeit 1&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 _fabi_</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-08T11:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ameisen.twoday.net/stories/4905395/">
    <title>Versuch 2</title>
    <link>http://ameisen.twoday.net/stories/4905395/</link>
    <description>Nun ja, da ich jetz schon seit beinahe zwei Wochen meine Reagenzgläser im Garten liegen habe und immer noch nichts passiert ist, habe ich mich entschieden, eine andere Methode zu wählen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe entschieden, eine ganze (natürlich eine kleine) Kolonie auszugraben und diese dann anschliessend in ein Formicarium umzusiedeln. Die Methode ist zwar unter Ameisenhaltern etwas verpönt, jedoch bin ich aus Zeitgründen dazu gezwungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe im Garten ein par potenzielle Kolonien ausgemacht, und zwei von ihnen habe ich heute ausgegraben (siehe Bild unten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Ameisen-003&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ameisen/images/Ameisen-003.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe sie (die Kolonie samt Erde) anschliessend in einen Behälter getan, welcher unten mit einem nassen Tuch feucht gehalten wurde. Dann habe ich den Rand der beiden Kessel mit Olivenöl angemalt, damit die Ameisen nicht fliehen können. Zum Schluss verschloss ich alles noch mit Folie oder einem Deckel. Das nächste Bild zeigt mich beim Bepinseln des Kessels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Ameisen-0071&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ameisen/images/Ameisen-0071.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss ich jeden Tag ein bis zweimal den Deckel öffnen, da dieser keine Luftlöcher hat, die Ameisen füttern und ab und zu alles befeuchten. Später siedle ich dann die Kolonien in ein richtiges Formicarium mit Arena um.</description>
    <dc:creator>_fabi_</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ameisen.twoday.net/topics/Feldarbeit+1&quot;&gt;Feldarbeit 1&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 _fabi_</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-03T16:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ameisen.twoday.net/stories/4897356/">
    <title>Literatur</title>
    <link>http://ameisen.twoday.net/stories/4897356/</link>
    <description>&lt;b&gt;Beyer, Bianca&lt;/b&gt;: Das spannende Leben im heimischen Wohnzimmer  Eine Einführung in die Ameisenhaltung; kein Verlag, Berlin 2006&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Kirchner, Walter&lt;/b&gt;: Ameisen  Biologie und Verhalten; Verlag C.H. Beck oHG; München 2001&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Schwenke, Wolfgang&lt;/b&gt;: Ameisen  Der duftgelenkte Staat; Landbuch-Verlag GmbH, Hannover 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Otto, Dieter&lt;/b&gt;: Die Roten Waldameisen; Die neue Brehm-Bücherei Bd. 293, 2005&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Cruse, Holk / Dean, Jeffrey / Ritter, Helge&lt;/b&gt;: Die Entdeckung der Intelligenz oder kön-nen Ameisen denken?; Verlag C.H. Beck oHG; München 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Gösswald, Karl&lt;/b&gt;: Die Waldameisen  Band 1 Biologische Grundlagen, Ökologie und Verhalten; AULA-Verlag GmbH, Wiesbaden 1989&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
Hölldobler, Bert / Wilson, Edward O.&lt;/b&gt;: Ameisen  Die Entdeckung einer faszinieren-den Welt; Birkhäuser Verlag, Basel 1995</description>
    <dc:creator>_fabi_</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ameisen.twoday.net/topics/Quellen&quot;&gt;Quellen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 _fabi_</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-29T13:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ameisen.twoday.net/stories/4897313/">
    <title>Kontrolle der Reagenzgläser</title>
    <link>http://ameisen.twoday.net/stories/4897313/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Ameisen-0041&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ameisen/images/Ameisen-0041.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon seit einiger Zeit habe ich meine Reagenzgläser im Garten installiert (siehe Bild oben). Die Platten bedecken normalerweise die Eingänge. Nun ist es mal wieder an der Zeit darüber zu berichten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits am 23. und am 27. habe ich zwei der drei Reagenzgläser überprüft. Da das andere Reagenzglas unter einem Stein liegt, war es schwierig es zu kontrollieren, ohne die Ameisen zu stören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. konnte ich leider in beiden &quot;Fallen&quot; noch keine Ameisen entdecken. Jedoch vier Tage später fand ich dann in einem Reagenzglas eine Ameise. Trotz dem kleinen Lichtblick muss ich aber noch weiter Geduld haben und abwarten, da die Ameisen nach meiner momentanen Erkenntnis mehr Zeit zum Einziehen benötigen...</description>
    <dc:creator>_fabi_</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ameisen.twoday.net/topics/Feldarbeit+1&quot;&gt;Feldarbeit 1&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 _fabi_</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-29T13:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ameisen.twoday.net/stories/4875592/">
    <title>Versuch 1</title>
    <link>http://ameisen.twoday.net/stories/4875592/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Reagenzglasnest-2&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ameisen/images/Reagenzglasnest-2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Garten hat es zur Zeit viele Ameisen. Um dort an eine Königin heran zu kommen, habe ich mir drei &quot;Reagenzgläsernester&quot; gebastelt: Man nehme ein Reagenzglas, fülle ca. 1/3 Wasser hinein und dichte dann Wasser mit Watte. Anschliessend kann man noch die Öffnung mit Watte füllen, so dass jedoch noch ein Strohhalm (oder etwas anderes passendes) platz hat anbringen. Dann habe ich noch Alufolie darum gewickelt, dass die Ameisen auch nicht zuviel Licht haben (siehe Bild oben).&lt;br /&gt;
Später habe ich dann die drei Reagenzgläser im Garten installiert, so dass es warscheinlich ist, dass Ameisen (evtl. sogar eine Königin) sich darin einnisten werden. Jetzt beginnt das grosse Warten...</description>
    <dc:creator>_fabi_</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ameisen.twoday.net/topics/Feldarbeit+1&quot;&gt;Feldarbeit 1&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 _fabi_</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-20T16:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ameisen.twoday.net/stories/4875567/">
    <title>Phase 1 - Beschaffung der Königin</title>
    <link>http://ameisen.twoday.net/stories/4875567/</link>
    <description>Um meine beiden Leitfragen beantworten zu können, ist notwendig Ameisen zu halten. Darum muss ich mich in der Natur auf die Suche nach einer Königin machen (als Absicherung werde ich sogar zwei Königinnen suchen und halten). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man eine Königin aus der Natur beschaffen, so gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man sucht sich eine Jungkönigin auf dem Hochzeitsflug, oder eine Königin aus einer bereits bestehende Kolonie. Es ist natürlich auch möglich eine ganze Kolonie in ein Formicarium umzusiedeln.</description>
    <dc:creator>_fabi_</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ameisen.twoday.net/topics/Feldarbeit+1&quot;&gt;Feldarbeit 1&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 _fabi_</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-20T16:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://ameisen.twoday.net/stories/4872622/">
    <title>Intro</title>
    <link>http://ameisen.twoday.net/stories/4872622/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;339&quot; alt=&quot;Ameise2&quot; width=&quot;365&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/ameisen/images/Ameise2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen meiner Matruaarbeit habe ich diesen Weblog erstellt. Mein Thema lautet &lt;b&gt;&quot;Die Schwarze Wegameise (&lt;i&gt;Lasius Niger&lt;/i&gt;) bei der Nahrungssuche&quot;&lt;/b&gt;. Dabei möchte folgende Leitfragen beantworten:&lt;br /&gt;


&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Wie verändert und entwickelt sich die Anzahl, die Aktivität sowie der Nahrungsbedarf der Schwarzen Wegameise (&lt;i&gt;Lasius Niger&lt;/i&gt;) über mehrere Monate? Wie verhält sich der tägliche Nahrungsbedarf im Verhältnis zur Anzahl?
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Wie verändert sich die Aktivität einer in einem Formicarium artgerecht gehaltenen Schwarzen Wegameisenart (&lt;i&gt;Lasius Niger&lt;/i&gt;) bei der Nahrungsbeschaffung während des Tages?
&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;


Ich werde Euch natürlich soweit möglich über den aktuellen Stand der Arbeit informieren. ;)</description>
    <dc:creator>_fabi_</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://ameisen.twoday.net/topics/Leitfrage&quot;&gt;Leitfrage&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 _fabi_</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-18T19:42:00Z</dc:date>
  </item>


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   <title>find</title>
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